INNOVATION AUs EIGENANTRIEB
– DIE TUNAP PRODUKtENTWICKLUNG –
Die eigene Entwicklung unserer TUNAP SPORTS Produkte ermöglicht es uns, innovative Lösungen zu schaffen, die genau auf die Bedürfnisse von Fahrradfahrern und Fahrradfahrerinnen zugeschnitten sind.
Indem wir den gesamten Prozess von der Idee bis zum fertigen Produkt in der Hand haben, können wir sicherstellen, dass jede Produktentwicklung unserem Anspruch entspricht.
Unsere Entwickler schaffen Innovationen mit Kreativität, chemischer Expertise und dem Blick auf eine einfach und effiziente Anwendung.
Testen, messen, auswerten – unser Kettenprüfstand AU1
In der Tribologie gibt es etablierte Verfahren, um Schmierstoffe systematisch zu bewerten:
Der SRV-Test prüft Reibung und Verschleiß unter oszillierender Bewegung, der Brugger-Test misst den Verschleiß bei gleichförmiger Bewegung, und der Salzsprühtest bewertet den Korrosionsschutz. Diese Verfahren liefern wichtige Informationen darüber, wie gut ein Schmierstoff in spezifischen Teilbereichen funktioniert. Doch eine zentrale Frage bleibt dabei offen: Wie effizient arbeitet eine Fahrradkette unter realen Praxisbedingungen?
Genau das beantwortet unser eigens entwickelter Kettentest auf dem Prüfstand AU1. Im Gegensatz zu klassischen Labortests misst er nicht den Verschleiß oder Materialschäden – sondern die tatsächliche Verlustleistung im Antrieb, also wie viel Energie während des Fahrbetriebs durch Reibung verloren geht.
Getestet wird mit echten Fahrradkomponenten: Kette, Kettenblatt (39 Zähne) und Ritzel (17 Zähne) – eine praxisnahe und weit verbreitete Übersetzung. Wichtig: Es gibt keinen Schräglauf, um ausschließlich die Effizienz bei idealer Kettenlinie zu bewerten. Zudem setzen wir in allen Testreihen immer dieselben Komponenten ein, um die Vergleichbarkeit der Ergebnisse sicherzustellen. Jeder Testlauf wird mit einer neuen, entfetteten Kette durchgeführt, um vergleichbare Ergebnisse zu gewährleisten. Gemessen werden Trittfrequenz, Drehmoment und die Verlustleistung über die gefahrene Strecke – unter konstanten Bedingungen und über lange Distanzen. So entsteht ein realitätsnahes Gesamtbild der tatsächlichen Energieeffizienz eines Schmierstoffs während der Fahrt.
Unser Prüfstand AU1 ist einzigartig – speziell dafür entwickelt, die reale Belastung und Dynamik einer Fahrradkette so präzise wie möglich abzubilden. Anders als bei modellhaften Labortests werden hier die originalen Komponenten – Kette, Zahnflanken, Kraftverlauf und Bewegung – im Zusammenspiel bewertet. Also genau das, was in der Praxis zählt.
Warum ist dieser Test so wichtig?
SRV-Test, Brugger-Test und Salzsprühtest sind essenziell, um Reibungsverhalten, Druckbelastbarkeit und Korrosionsschutz zuverlässig zu bewerten. Doch sie betrachten jeweils nur Teilaspekte. Unser AU1-Test ergänzt diese Verfahren ideal: Er bewertet die Effizienz des gesamten Systems – mit echten Komponenten, realer Bewegung und messbarer Energieübertragung. Nur so lässt sich zuverlässig sagen, wie viel der eingesetzten Kraft tatsächlich am Hinterrad ankommt – und wie viel durch Reibung verloren geht.
Der AU1-Kettentest ist damit kein Ersatz für klassische Prüfverfahren – sondern deren praxisnahe Erweiterung. Er zeigt, wie effizient ein Schmierstoff im realen Fahrbetrieb arbeitet – und macht sichtbar, was in anderen Tests verborgen bleibt: die tatsächliche Leistungsfähigkeit im Antrieb.
SRV-Prüfstand nach DIN 51834
Prüfung hinsichtlich Verschleißschutz und Reibverhalten
Damit eine Fahrradkette lange hält und geschmeidig läuft, braucht sie einen Schmierstoff, der Reibung und Verschleiß zuverlässig reduziert. Besonders stark wird die Kette dort belastet, wo die Kettenglieder auf Bolzen, Hülsen und Rollen treffen. Durch das Umlenken der Kette an den Rollen wie Kettenblatt und Ritzel bewegen sich die Kettenglieder hin und her – diese Bewegung nennt man oszillierende Bewegung.
Der SRV-Test (kurz Schwing Reib Verschleiß) nach DIN 51834 prüft Schmierstoffe bei genau dieser oszillierenden Bewegung und eignet sich daher besonders gut für Kettenschmierstoffe. Dabei werden eine Stahlkugel und eine Stahlplatte mit definierter Kraft aufeinandergepresst – ähnlich wie bei einer belasteten Kettenverbindung. Die Kugel gleitet auf der Platte hin und her.
Während des Tests wird der Reibungsverlauf über die gesamte Testdauer aufgezeichnet. Nach dem Test wird der Verschleiß an der Kugel, der Verschleiß an der Platte sowie die Tiefe der Verschleißmarke auf der Platte ausgewertet. Außerdem wird der Reibungskoeffizient während des Tests erfasst, um Rückschlüsse auf die reibungsreduzierende Wirkung von Schmierstoffen zu ziehen.
Der SRV-Test zeigt, ob ein Schmierstoff unter den Bedingungen, wie sie in einer Fahrradkette vorherrschen, wirksam schützt – durch einen niedrigen und stabilen Reibwertverlauf sowie möglichst geringen Verschleiß an den Metalloberflächen.
Fahrradpflegeprodukte – Prüfung hinsichtlich Verschleißschutz: Brugger nach DIN 51347
Eine Fahrradkette wird stark belastet, wenn viel Kraft auf das Pedal wirkt – zum Beispiel beim Anfahren, Bergauffahren oder Sprinten. Besonders bei E-Bikes sind die Belastungen deutlich höher: Der Elektromotor liefert zusätzliches Drehmoment, das direkt auf die Kette übertragen wird. Dadurch entstehen hohe Kräfte an den Kettengliedern, und die Metalloberflächen reiben intensiv aufeinander.
Damit die Kette nicht vorzeitig verschleißt, schützt der Schmierstoff durch einen Trennfilm sowie durch Additive, die sogenannte Reaktions-Schutzschichten auf den Metalloberflächen bilden. Die Wirksamkeit dieser Schutzschichten prüft der Brugger-Test nach DIN 51347: Zwei Stahlkomponenten – ein rotierender Ring und ein feststehender Zylinder – werden mit hoher Kraft aufeinandergepresst und gegeneinander bewegt. Der Schmierstoff befindet sich dabei zwischen den Kontaktflächen.
Während des 30-sekündigen Tests unter definierten Bedingungen entsteht Verschleiß am Zylinder. Nach dem Test wird die Größe der Verschleißfläche
vermessen. Aus dieser Fläche wird der Brugger-Wert berechnet – in Newton pro Quadratmillimeter (N/mm²).
Je höher dieser Wert, desto besser ist das Ergebnis – und desto wirksamer schützt der Schmierstoff unter hoher Belastung.
Der Brugger-Test ermöglicht somit einen direkten Vergleich der Verschleißschutz-Performance verschiedener Kettenöle – ein wichtiges Kriterium für alle, die ihr Fahrrad intensiv nutzen oder mit Motorunterstützung unterwegs sind.
Wetterbeständigkeit unserer Bikepflegeprodukte:
der Salzsprühtest nach DIN EN ISO 9227
Fahrradketten sind nicht nur mechanischen Belastungen ausgesetzt, sondern auch Witterungseinflüssen. Besonders Regen, Spritzwasser und salzhaltige Luft können zu Korrosion führen – die Kette rostet, verliert an Funktion und verschleißt schneller. Damit das nicht passiert, muss der Schmierstoff die Metalloberfläche zuverlässig vor Rost schützen.
Der Salzsprühtest nach DIN EN ISO 9227 prüft genau das: Wie gut schützt ein Schmierstoff oder Korrosionsschutzmittel eine Metalloberfläche in aggressiver Umgebung? Dabei werden beschichtete oder geschmierte Metallbleche in einer speziellen Kammer einem dauerhaften Nebel aus Salzwasser ausgesetzt.
Der Test läuft über einen festgelegten Zeitraum unter konstanten Bedingungen. Nach dem Test wird bewertet, ob Rost auftritt und wie viel Fläche von Korrosion betroffen ist.
Besonders kritisch ist dieser Test für Schmierstoffe an beweglichen Metallteilen wie einer Fahrradkette. Denn hier muss der Schmierfilm nicht nur Reibung mindern, sondern auch als Barriere gegen Feuchtigkeit und Salzwasser wirken.
Der Salzsprühtest zeigt, wie wirksam ein Schmierstoff die Metalloberfläche gegen Rost schützt – gerade bei regelmäßigem Fahren im Regen, auf salznassen Straßen oder beim Abstellen im Freien. Ein guter Korrosionsschutz verlängert die Lebensdauer der Kette deutlich.
Alle Testergebnisse
Unser TUNAP SPORTS Kettenöl Ulimate
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